Die Begleithundeprüfung

Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für die meisten weiteren Prüfungen und Wettkämpfe, die mit dem Hund absolviert werden können. Sie besteht aus drei Teilen, und zwar einer theoretischen Überprüfung der Sachkunde des Hundeführers, einer Vorführung des Hundes auf dem Übungsplatz, wo dieser nach der Prüfungsordnung vorgegebene Übungen zeigen muss sowie für die Dauer der Vorführung eines anderen Hundes abliegen muss während sein Hundeführer ca. 40 Schritte entfernt steht, und einem Verkehrsteil, der in öffentlichem Gelände erfolgt und das Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit sowie gegenüber anderen Hunden, Joggern, Fahrradfahrern usw. überprüft.

Für die Teilnahme an Agilityturnieren ist lediglich die BH - A, also eine Begleithundeprüfung ohne Überprüfung der Schussgleichgültigkeit, erforderlich. Auch bei der BH - A gibt es eine Theorieprüfung und die Verhaltensüberprüfung im Verkehrsteil.

Seit 1.1.2004 gibt es keine Unterscheidung BH und BH-A mehr, die BH ist jetzt immer ohne Schuss! Eine "alte" BH-A reicht trotzdem nicht, um weiterführende Prüfungen (außer Agility) zu machen. Wer also z.B. eine Fährtenhundprüfung machen möchte, muss eine BH haben, eine BH-A "alt" reicht nicht.

Tiefschnee-Fußlaufen

Die Ausbildung zum Begleithund können Sie in den meisten Hundesportvereinen absolvieren. Ein guter Verein wird Ihnen die Möglichkeit von ein oder zwei kostenlosen "Schnupperteilnahmen" am Training ermöglichen. Fragen Sie gezielt nach den Ausbildungsmethoden (und entscheiden Sie für sich selbst, ob diese zu Ihnen und Ihrem Hund passen), hinterfragen Sie die Qualifikation der Ausbilder (es soll Ausbilder geben die es schaffen, sich 20 Jahre lang nicht fortzubilden), erkundigen Sie sich über die Möglichkeit, an Prüfungen teilzunehmen, beobachten Sie die anderen Mitglieder im Umgang mit deren Hunden (und im Umgang untereinander), erfragen Sie die Angebote des Vereins für die Zeit nach der Begleithundeausbildung (welche Sparten werden angeboten), wenn Sie weitergehende sportliche Ambitionen haben sollten Sie sich auch nach dem überregionalen Erfolg der Sportler dieses Vereins erkundigen. Und nicht zuletzt: lassen Sie das Gefühl im Bauch zu, das Ihnen sagt, ob Sie zu diesem Verein passen oder nicht. Häufig ist es günstiger, einige Kilometer weiter zu fahren um zum "richtigen" Verein zu kommen.

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