Diener
Der Diener lässt sich sowohl mit Clickertraining als auch mit Futter und Locken recht gut trainieren. Ich habe "gemischt" (das sollte man eigentlich nicht), da meine Hunde sich nicht andauernd strecken und ich nicht die Geduld hatte, auf das Strecken zu warten bzw. keinen Clicker zur Hand hatte, wenn sie sich mal streckten.
| Wir haben daher so begonnen: Ich habe mich neben den Hund gekniet, mit einer Hand unter den Bauch gefasst (ganz locker, nicht drücken) und mit der anderen geschlossenen Hand ein Leckerli in Aussicht gestellt. Die Hand mit dem Leckerli habe ich wie für eine Platzübung niedrig über den Boden und dabei ein wenig nach hinten (Richtung unter den Bauch des Hundes) geführt. Der Hund wird sich mit seinem vorderen Teil legen, wir verhindern mit der locker unter den Bauch gehaltenen Hand, dass er dies auch mit seinem hinteren Teil tut. Mit ein wenig Übung wird das bald klappen. Das Problem ist jetzt wieder unsere ungünstige Position zum Hund. Wahrscheinlich wird der Hund die Übung nur ausführen, wenn die Hand mit dem Leckerli ihn in die Position lockt. Dies ist nicht ganz einfach wieder abzubauen (und nicht erforderlich, wenn Sie die Übung geduldig über Clickertraining aufgebaut haben, also einfach warten, bis der Hund sich streckt und dies dann jeweils clickern). |
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Ich habe es abgebaut, indem ich aus dem Stand einen Ausfallschritt machte und dabei mit den Armen eine Bewegung wie bei einer Verbeugung vor Publikum vollführt habe, also den linken Arm noch hinten hoch streckte und den rechten (mit dem Leckerli in der Hand) mit etwas Schwung im Bogen von vorn unter den Hund führte, dort verharrte und nach einer Weile Haltens der Position das Leckerli gab. Dann habe ich das Leckerli nicht mehr in die Hand genommen, sondern die Bewegung (die der Hund ja eigentlich schon konnte) nach richtiger Ausführung mit C + B bestätigt. Der Hund hat den Diener jetzt schon häufig gezeigt und ich konnte meine "Verbeugung" als Hilfestellung abbauen. Der Diener ist Jodys Lieblingskunststück!