Turnier Leipzig - Knauthain 29./30.5.2004

Über Pfingsten veranstaltete der HSV Knauthain wieder ein sehr schönes Turnier. Sonne war rechtzeitig bestellt und genug vorhanden, die Richter Tom Huber und Monika Krüger waren sehr sympathisch und stellten in allen Klassen sehr schöne Parcours. Leider habe ich derzeit viel zu tun und werde erst in der nächsten Woche die Parcourspläne aller Klassen fertig machen und veröffentlichen. Ihr findet sie dann unter Parcours.

Das Turnier war mit 150 Startern sehr gut besetzt, trotzdem durften anders als kürzlich in Gotha (bei nur 65 Startern) alle Läufe auch nach einem DIS beendet werden.

Relativ stark (auch von den Stückzahlen) in Leipzig sind immer die small und medium Klassen vertreten, Leipzig selber ist ja "Schnauzer-Hochburg", dazu kommen etliche Berliner Hunde und natürlich die wie jedes Jahr anwesenden Sportler aus Tschechien. Ich durfte selber auch einen "kleinen Hund" führen - den Zwergschnauzer Max in A0 midi. Trotz eines stockenden Laufes haben wir den ersten Platz belegt. Am nächsten Tag lief es sehr viel besser bei der Zusammenarbeit zwischen mir und dem Hund, leider aber ein Fehler an der zweiten Hürde und damit keine Platzierung, trotzdem fühlte sich der Lauf viel besser an als der vom Vortag.

Mit Pia lief es am ersten Tag recht gut, ein fehlerfreier A-Lauf mit Rang 5 (29 Hunde am Start, Sieger war Robby mit Bea, Rang 2 Saskia Lindemann und Rang drei Sally mit Sky). Das war in Ordnung. Am zweiten Tag sprang sie leider mal wieder von der Wand, ärgerlich. Da ich mit dem Hund aber an der steil stehenden Wand nicht mehr trainiere, muss ich damit leben, dass die Zone eben mal getroffen wird und mal nicht. Schlechter war eigentlich der vermurkste Slalomeingang (von mir führtechnisch vermurkst, Pia hat den Slalom richtig gemacht, wir haben dort bloß etwas Zeit verloren). Ich habe noch am Start stehend überlegt, wie ich das führen sollte und bin dann ohne wirklich einen Plan zu haben los gelaufen. Ich hätte dem im Tunnel befindlichen Hund davon rennen können und alles links geführt machen oder aber den Hund rechts aus dem Tunnel annehmen und hinter der Hürde einen Belgier machen können, beides wäre besser gewesen als (wie ich es letztlich in der Not getan habe) von hinten zu führen und den Hund in den Slalom zu schicken. Am schönsten hat Sally mit Sky diese Ecke geführt: als einzige Hundeführerin einen französischen Wechsel vor dem Slalom, das wurde mit Szenenapplaus der Zuschauer gewürdigt, so etwas passiert auch nicht häufig auf Turnieren. Leider hat sich die fast 40-jährige Frau dann anschließend im Parcours verlaufen. Da läuft der Hund so schön und sie biegt nach der Wand ab und "vergisst" einen Sprung. Sieger in A3 large vom Sonntag war Diddl mit Klaus Grauhering.

Insgesamt ein sehr schönes Turnier, in diesem Jahr erstmals in Leipzig auch "richtige" Toiletten. Im Umfeld des Platzes gibt es etliche Gelegenheiten für die Hunde, schwimmen zu gehen und wer etwas weiter läuft kann auch zum Cospudener See (ehemaliger Tagebau) gehen, wo auch die Menschen mit baden gehen können.