Parcoursbegehung

Nach dem Aufbau und Ausmessen des Parcours durch den Richter hat jeder Hundeführer ohne seinen Hund Gelegenheit, den Parcours zu begehen und sich seinen Weg einzuprägen. In derEine solide Parcoursbegehung ist auch im Training wichtig! Regel beträgt die Dauer dieser Parcoursbegehung 5 Minuten. Das ist keine besonders lange Zeit, erst recht, wenn der Hundeführer sehr aufgeregt ist. Es macht daher durchaus Sinn, dem Richter bereits beim Aufbau, spätestens aber beim Ausmessen des Parcours zuzusehen. So kennt man die Reihenfolge bereits etwas früher.

Bei der Begehung geht es nicht nur darum, sich zu merken, in welcher Reihenfolge die Hindernisse zu nehmen sind, sondern vor allem um die Vorbereitung des Laufs in Bezug auf den richtigen Weg des Hundeführers zwischen den Hindernissen. Jeder Hundeführer hat einen anderen Hund. Es macht wenig Sinn, sich bei der Parcoursbegehung an anderen Sportlern zu orientieren, deren Hunde vielleicht einen ganz anderen Arbeitsabstand haben oder mit einem anderen Stil geführt werden. Erforderlich ist daher, dass der Hundeführer für sich und seinen Hund den optimalen Weg heraus findet, ohne sich von anderen Sportlern irritieren zu lassen. Hierfür gibt es einige Dinge zu beachten:

Wenn ihr euch dann im Parcours doch verlauft: es war euer Fehler! Lasst den Hund nicht die große Enttäuschung spüren, er wird schon gemacht haben, was ihr ihm gezeigt habt. Möglichst gut und rund zu Ende laufen, sofern das erlaubt ist, und den HUND LOBEN! Auch wenn es ein während der Parcoursbegehung im Training warten die Hunde geduldigDIS war. Er soll doch beim nächsten Start wieder freudig bei der Sache sein!

Und noch ein Punkt: Die Parcoursbegehung ist auch im Training wichtig. Nicht einfach drauflos laufen und dann x-mal korrigieren! Auch wenn im Training das Laufen eines kompletten Parcours die Ausnahme ist, sondern mehr Sequenzen geübt werden, sollte man immer mal eine komplette Parcoursbegehung üben und anschließend ablaufen wie geplant. Ein guter Trainer sieht die Fehler, auch wenn der Hund gar nicht dabei ist. Warum solche Dinge nicht auch mal ohne Hund, sondern im "Trockentraining" üben?

 

 

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