Rad fahren mit Hund

Frühestens mit einem Jahr (bei großen Rassen eher noch später) kann man beginnen, den Hund auf kleinere Radtouren mitzunehmen. Der Hund sollte immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite laufen, und zwar in lockerem Trabtempo und an durchhängender Leine. Ich benutze einen Springer-Bügel von der Firma Kleinmetall und bin völlig begeistert davon, denn durch eine am Rahmen befestigte Konstruktion mit einer stabilen Spirale werden ruckartige Bewegungen des Hundes fast komplett abgefedert. Der Hund kommt dabei in ein normales Geschirr und wird mit einem Haken an der Konstruktion befestigt. So hat man als Radfahrer beide Hände am Lenker. Pia fährt sehr gerne Rad und hat sich ganz schnell an den Springerbügel gewöhnt. Selbstverständlich muss man langsam anfangen, auch ein Hund muss trainiert werden, bevor man größere Touren mit ihm machen kann. Passen Sie die Geschwindigkeit dem Lauftempo Ihres Hundes an und denken Sie daran, dass er nicht wie Sie schwitzen kann. Immer mal eine Pause einlegen und auch Wasser für den Hund mitnehmen!

Für Leute, die ganz besondere Radelfans sind, habe ich eine tolle Seite im Netz gefunden: www.fahrrad-tour.de. Dort gibt es Touren in ganz Deutschland. Sehr gut beschrieben, mit Gaststätten an der Strecke, Steigungsangaben und vielen Bildeindrücken. Für solche Mammuttouren, die den Hund überfordern würden, gibt es Hundeanhänger (auch für große Hunde), z.B. bei der Fa. Schecker. So kann der Hund eine gewisse Strecke mitlaufen und sich dann "chauffieren lassen".

mit Pia unterwegs im Thüringer Wald

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