"Tür zu"

Ein nicht ganz einfaches, aber ausgesprochen praktisches Kunststück! Nachdem unser Kind nach jahrelanger Erziehungsarbeit inzwischen die Türen hinter sich zu macht, dachten wir uns, es wäre praktisch, wenn der Hund das auch täte. Schnauze gegen die Tür rammen und diese dann sperrangelweit offen stehen zu lassen - das kann eigentlich jeder Hund. Wir haben die Übung mit Clicker und einer ganz leicht schließenden Tür trainiert. Zunächst wurde die Annäherung an die Tür bestätigt. Ein etwas erfahrenerer Clickerhund wird dann schnell probieren, mit der Schnauze gegen die Tür zu stoßen ("touch" lässt grüßen). Click und Bestätigung (C+B). Nach einigen Wiederholungen bestätigen sie die sanfte Schnauzenberührung nicht mehr. Der Hund wird es noch einmal probieren, hoffentlich kräftiger. C+B. Wenn der Hund die Tür - evtl. auch mit mehreren sanften Anstößen - annähernd geschlossen hat, gibt es das C+B nur noch für den letzten entscheidenden Stups, der die Tür vollkommen schließt. Achten Sie darauf, keinesfalls zu bestätigen, wenn der Hund die Pfoten benutzt, sonst haben Sie schnell völlig zerkratzte Türen. Als Pia das Schließen der Tür konnte, habe ich das Hörzeichen eingeführt und anschließend  noch den erforderlichen Abstand eingebaut (ich wollte ja letztlich am Tisch sitzen bleiben). Immer ein kleines Stück weiter weg von der Tür, Schritt für Schritt.

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