Ausführliche Infos über Agility
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Bei Turnieren können im Agility Hunde aller Rassen und Mischlinge starten, letztere jedoch nicht auf internationalen Wettkämpfen. Die Hunde müssen mindestens 18 Monate alt sein. Zur Zeit gibt drei Größenklassen für die teilnehmenden Hunde:
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Wettkampf ist eine bestandene Begleithundeprüfung oder eine BH (A), d.h. eine Begleithundeprüfung ohne Überprüfung der Schussgleichgültigkeit. Ein Agility-Parcours umfaßt 12 bis 20 Hindernisse (Geräteabmessungen hier), die unmittelbar vor einem Wettkampf vom Richter nach dessen Vorgaben gestellt werden. Bei der anschließenden Parcoursbegehung hat lediglich der Hundeführer einige Minuten Zeit, sich ohne Hund den Parcoursverlauf einzuprägen. Es ist somit nicht möglich, den Parcours vor einer Prüfung mit seinem Hund zu üben. Die Hindernisse müssen exakt in der vom Richter bestimmten Reihenfolge genommen werden.
Die Bewertung erfolgt vorrangig nach der Fehlerzahl, d.h. ein Hund mit null Fehlern innerhalb der Standardzeit wird vor einem schnelleren Hund mit einem Fehler platziert. Gemessen wird nur die Geschwindigkeit des Hundes vom ersten bis zum letzten Hindernis, d.h. der Hundeführer darf ohne Hund mehrere Hindernisse vorlaufen und den Hund abrufen oder aber auch den Hund allein in das Ziel voranschicken. Der Hundeführer darf selbst kein Hindernis überspringen, auch nicht z.B. einen Tunnel. Der Hund muss ohne Leine und Halsband im Parcours geführt werden, er darf vom Hundeführer auch nicht angefasst oder sonst wie berührt werden, sondern ausschließlich mit Sicht- und Hörzeichen geführt werden. Ebenso darf der Hundeführer die Hindernisse nicht berühren, er darf also z.B. nicht auf den Tisch klopfen, um den Hund zu veranlassen, hinauf zu springen. Dem Hundeführer ist es auch nicht erlaubt, Spielzeug oder Leckerchen im Parcours mitzuführen. Im Training wird dem Hund natürlich vom Hundeführer geholfen. Jede korrekte Ausführung wird unmittelbar bestätigt mit Lob, Leckerchen oder Spiel. Die Bestätigung erfolgt deutlich, sofort und mit überzeugender/überschwänglicher Stimme. Nicht zu zaghaft beim Loben! Fehler werden korrigiert - nie den Hund z.B. nach einem Sprung neben dem Reifen hindurch weiter arbeiten lassen, sondern den Reifen ohne großes Aufheben wiederholen und die richtige Ausführung bestärken. Nicht den Hund tadeln oder gar strafen, er hat in der Regel einfach noch nicht verstanden, was von ihm erwartet wird. |
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